Vorsorge & Vermögen

Die gesetzliche Rente reicht nicht – das schreibt der Staat selbst in jede Renteninformation. Wer im Ruhestand seine Lebensqualität halten, seine Familie absichern und sein Lebenswerk weitergeben will, muss selbst vorsorgen. Wir zeigen, wie – gefördert, flexibel und steuerlich klug.

Worum es geht

Für später sparen – aber richtig

Die Durchschnittsrente liegt bei rund 1.100 € brutto, die durchschnittliche Witwenrente bei 570 €, ein Pflegeheimplatz kostet über 4.000 € im Monat – und bis zu 400 Milliarden Euro werden jährlich vererbt, oft mit unnötig hoher Steuerlast. Im ersten Schritt ist es egal, wie Sie sparen – Hauptsache, Sie fangen an. Im zweiten Schritt entscheiden Förderung, Steuer und Verrentung über Zehntausende Euro.

Die Themenwelt Vorsorge & Vermögen bündelt alle Wege: die private Rentenversicherung als flexibles Fundament, Riester und Basisrente als staatlich geförderte Bausteine, Fondssparen und Vermögenswirksame Leistungen für den Kapitalaufbau, die Risikolebensversicherung für die Familie, Kindervorsorge mit Zinseszins und BU-Option – und die Nachlassplanung, damit das Lebenswerk in der Familie bleibt. Wir finden aus über 80 Versicherern die Kombination, die zu Ihrer Lebenssituation passt.

Leistungen

Ihre Bausteine im Detail

Private Rentenversicherung

Die Durchschnittsrente liegt bei rund 1.100 € brutto. Die private Rentenversicherung schließt die Lücke lebenslang – mit Ertragsanteil-Besteuerung, Kapitalwahlrecht und maximaler Flexibilität. Klassisch, fondsgebunden oder hybrid.

Das spricht dafür
  • Garantierte lebenslange Rente
  • Nur 17 % Ertragsanteil steuerpflichtig
  • Rente oder Kapital – Sie entscheiden später
  • Beleihbar, verpfändbar, anpassbar
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Riester-Rente

175 € Grundzulage, bis zu 300 € je Kind, 200 € Berufseinsteigerbonus – jedes Jahr, plus Steuerersparnis. Der Staat beteiligt sich mit bis zu 40 % an Ihrer Vorsorge. Für Arbeitnehmer, Beamte und Familien.

Das spricht dafür
  • Förderquote bis 40 %
  • Beiträge und Zulagen garantiert
  • Wohn-Riester fürs Eigenheim
  • Keine Kranken-/Pflegebeiträge auf die Rente
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Rürup / Basisrente

Bis zu 30.826 € jährlich absetzbar (Verheiratete 61.652 €): Die geförderte Altersvorsorge für Selbstständige, Freiberufler und Gutverdiener. Förderquote im Beispiel bis 48 % – und das Guthaben ist pfändungssicher.

Das spricht dafür
  • 100 % der Beiträge absetzbar
  • Flexible Sonderzahlungen zum Jahresende
  • Pfändungs- und Hartz-IV-sicher
  • BU-Schutz integrierbar
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Risikolebensversicherung

Die durchschnittliche Witwenrente beträgt 570 € im Monat – Miete, Kredit und Kinder laufen weiter. Die Risikolebensversicherung sichert Familie und Geschäftspartner mit hohen Summen für wenig Geld.

Das spricht dafür
  • 3–5 Jahresgehälter plus Darlehen
  • Konstant, fallend oder nach Tilgungsplan
  • Nichtraucher zahlen weniger
  • Über Kreuz ohne Erbschaftsteuer
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Fondssparen / Vermögensaufbau

9 Billionen Euro liegen fast unverzinst auf deutschen Girokonten. Fondspolice oder Depot-Sparplan? Beide bauen Vermögen auf – mit einem entscheidenden Unterschied bei der Steuer über die Laufzeit.

Das spricht dafür
  • Fondspolice: Ansparphase steuerfrei
  • Sparplan: jederzeit verfügbar
  • ETFs in beiden Varianten
  • Cost-Average-Effekt nutzen
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Vermögenswirksame Leistungen

Bis zu 40 € vom Chef, bis zu 80 € vom Staat – jedes Jahr, sieben Jahre lang. Das einfachste Startkapital, das es gibt. Bausparen, Fondssparplan, Tilgung oder Umwandlung in die Betriebsrente.

Das spricht dafür
  • Arbeitnehmersparzulage bis 20 %
  • Auch für „Alleinsparer" attraktiv
  • Alternativ in bAV oder Riester
  • Nach 7 Jahren frei verfügbar
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Erben & Schenken / Nachlassplanung

400 Milliarden Euro werden jährlich vererbt, in 44 % der Fälle Immobilien. Ohne Planung kassiert das Finanzamt bis zu 50 %. Freibeträge, Testament, Über-Kreuz-Verträge und Schenkung mit Veto-Recht halten das Lebenswerk in der Familie.

Das spricht dafür
  • Freibeträge alle 10 Jahre nutzen
  • Lebensversicherung steuerfrei gestalten
  • Rente statt Geld verschenken
  • Liquidität für Pflichtteile und Steuer
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Kindervorsorge

25 € monatlich ab Geburt: 7.826 € mit 18 – oder 175.013 € mit 67. Der Zinseszins ist der beste Freund eines Kindes. Moderne Kindervorsorge sichert dazu die BU-Option ohne Gesundheitsprüfung.

Das spricht dafür
  • 811 € Monatsrente für 25 € im Monat
  • Teilentnahme zum 18. Geburtstag
  • BU-Option ohne Gesundheitsprüfung
  • Vertrag später auf das Kind übertragen
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Sterbegeldversicherung

Eine Bestattung kostet 5.000 bis 10.000 € – die Krankenkasse zahlt seit 2004 nichts mehr. Lebenslanger Schutz, meist ohne Gesundheitsprüfung, auch mit 80 noch abschließbar. Damit Ihre Angehörigen nur trauern müssen.

Das spricht dafür
  • Summen bis 25.000 €
  • Ohne Gesundheitsprüfung
  • Bestattungsvorsorge-Service
  • Schonvermögen bei Sozialhilfe
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Aus der Praxis

Was Planung ausmacht

Familie mit zwei Kindern, 66.000 € Einkommen, 2.100 € in den Riester-Vertrag: 835 € zahlt der Staat, 1.265 € die Familie selbst. Nach 35 Jahren stehen 340 € garantierte Rente – mit Überschüssen 680 €.

Riester-Rente

Ein Vater schenkt seiner Tochter 670.000 €: als Geld 29.700 € Schenkungsteuer, als Rentenversicherung mit Kapitalwert-Bewertung 0 €. Gleiche Summe, gleiche Familie – nur die Form macht den Unterschied.

Erben & Schenken

25 € monatlich ab Geburt, 3.000 € Entnahme zum 18. Geburtstag, danach keine Einzahlung mehr: Mit 67 stehen trotzdem 48.588 € bereit. Das Kind müsste ab 20 selbst 43 € monatlich sparen, um das zu erreichen.

Kindervorsorge
Häufige Fragen

Gut zu wissen

Riester, Rürup oder private Rente – was passt zu mir?
Arbeitnehmer und Familien: Riester (Zulagen) und bAV. Selbstständige und Gutverdiener: Basisrente (Steuerabzug). Alle, die Flexibilität wollen: private Rentenversicherung. Meist ist die Kombination ideal – wir rechnen es durch.
Reicht ein ETF-Sparplan nicht für die Altersvorsorge?
Für den Kapitalaufbau gut. Aber nur eine Rentenversicherung bietet eine garantierte lebenslange Rente – und die Fondspolice spart über 30 Jahre die Abgeltungsteuer in der Ansparphase.
Wie viel sollte ich fürs Alter sparen?
Faustregel 10 % des Nettos – je früher, desto weniger. Wer mit 25 startet, braucht ein Drittel der Rate von jemandem, der mit 45 anfängt.
Wie schütze ich meine Familie, wenn mir etwas passiert?
Mit der Risikolebensversicherung (3–5 Jahresgehälter plus Darlehen) – und der Berufsunfähigkeitsversicherung, denn die Arbeitskraft ist die Grundlage jedes Sparens.
Wann sollte ich mich um den Nachlass kümmern?
Jetzt. Freibeträge gelten alle zehn Jahre neu, Versicherungen lassen sich nur zu Lebzeiten steuerlich klug gestalten, und ein Testament schützt unverheiratete Partner überhaupt erst.
Beratung zu Vorsorge und Vermögen bei VIALOG

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Wir analysieren Ihre Renteninformation, berechnen Ihre Versorgungslücke und stellen aus über 80 Versicherern das Vorsorgekonzept zusammen, das Förderung, Steuer und Flexibilität optimal nutzt – unabhängig und kostenfrei.

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