Worum es geht
Wenn das Gehalt zum Krankengeld wird
Eine Krankenversicherung sorgt dafür, dass Sie nach Krankheit oder Unfall schnell wieder auf die Beine kommen. Doch eine längere Arbeitsunfähigkeit bedeutet fast immer finanzielle Einbußen: Der Arbeitgeber zahlt in der Regel sechs Wochen das volle Gehalt weiter – danach übernimmt die Krankenkasse mit dem Krankengeld.
Das darf höchstens 70 % des Bruttoeinkommens betragen, aber auch nicht mehr als 90 % vom Netto – im Schnitt bleiben rund 60 % des Bruttoeinkommens. Wer über der Beitragsbemessungsgrenze verdient (2026: 5.812,50 € brutto monatlich), erhält verhältnismäßig noch weniger. Ein privates Krankentagegeld ersetzt genau diesen Verdienstausfall.