Mailbombe
Ein Callcenter betreut die Hotline einer Direktbank. Ein verärgerter Bankkunde startet eine Mailbombe – tausende Mails legen die Kommunikation des Callcenters zwei Tage lahm. Kosten: Untersuchung und Überstunden zur Aufarbeitung.
Datendiebstahl, Erpressung, lahmgelegte Server: Cyberkriminalität trifft längst nicht mehr nur Konzerne – kleine und mittlere Betriebe sind beliebte Ziele, weil ihre Daten schlechter geschützt sind. Die Cyberversicherung fängt Eigen- und Fremdschäden auf.
Datendiebstahl, Erpressung, lahmgelegte Server: Cyberkriminalität trifft längst nicht mehr nur Konzerne – kleine und mittlere Betriebe sind beliebte Ziele, weil ihre Daten schlechter geschützt sind. Die Cyberversicherung fängt Eigen- und Fremdschäden auf.
Für einen Angriff braucht es heute weder Programmierkenntnisse noch besondere Finesse: Tools und Anleitungen für Mailbomben, DDoS-Attacken oder Ransomware sind in Foren und auf Videoplattformen frei verfügbar. Entsprechend wächst die Zahl der Täter – vom entlassenen Azubi mit Rachegelüsten über ideologische Hacker bis zu „Script Kiddies". Ein erfolgreicher Angriff kostet einen Großkonzern im Schnitt 5 Mio. €, ein kleines oder mittleres Unternehmen über 100.000 €.
Das Tückische: Sie können Opfer und Mitverursacher sein. Wer durch unzureichende Sicherung seiner Daten die Schädigung Dritter begünstigt, haftet mit – so die Rechtsprechung, gestützt auf IT-Sicherheitsgesetz, DSGVO und § 202a ff. StGB. Wirksamer Schutz muss deshalb Eigen- und Fremdschäden absichern.
Die häufigsten Schadenereignisse – damit Sie das Gefahrenpotenzial für Ihren Betrieb realistisch einschätzen können.
Ein Callcenter betreut die Hotline einer Direktbank. Ein verärgerter Bankkunde startet eine Mailbombe – tausende Mails legen die Kommunikation des Callcenters zwei Tage lahm. Kosten: Untersuchung und Überstunden zur Aufarbeitung.
Ein Outdoor-Versand macht 70 % seines Umsatzes im Onlineshop. Aktivisten fluten den Server über ein Bot-Netz eine Woche lang, bis er kapituliert. Kosten: technische Optimierung, Untersuchung, eine Woche Umsatz, Imageschaden.
Die Kundendatenbank eines Autohauses wird gehackt, sämtliche Kreditkartendaten erbeutet. Kosten: Forensik, technische Optimierung – und Schadenersatzforderungen der betroffenen Banken.
Ein Azubi einer Werbeagentur lädt in der Mittagspause einen Film auf den Firmenserver. Der enthaltene Virus verbreitet sich im Netzwerk und löscht Kundenaufträge unwiederbringlich – Abgabetermine platzen, Kunden wandern ab.
Hacker kopieren die Patientenakten eines Allgemeinmediziners und drohen, die Anamnesen zu veröffentlichen – gegen Lösegeld per Western Union bleibe alles geheim.
Versichert sind – je nach Vertrag – die gerechtfertigten Haftpflichtansprüche Dritter aus dem Missbrauch der bei Ihnen gespeicherten Daten sowie Ihre Eigenschäden. Ein Cyber-Vertrag übernimmt je nach Versicherer und Tarif:
Der deutsche Markt ist bei Cyber-Deckungen sehr uneinheitlich – von schlanken Basispolicen bis zu umfassenden Konzepten mit 24h-Notfallhotline. Wir finden den Tarif, dessen Leistungspunkte zum konkreten Risiko Ihres Unternehmens passen.
Je nach Bedingungswerk lassen sich einzelne Punkte einschließen – die Aufzählung ist nicht abschließend.
Für wen: Alle Gewerbetreibenden, Freiberufler und Betriebsinhaber, die Daten nicht nur in Papierform verwalten – also praktisch jeden Betrieb.
Deckungssumme: Sie sollte am speziellen Risiko Ihres Unternehmens ausgerichtet sein – Datenmenge, Sensibilität, Online-Umsatzanteil und Abhängigkeit von der IT bestimmen den Bedarf. Für einzelne Risiken gelten teils separate Sublimits.
Im Schadenfall: Entschädigung bis zur Höhe des Schadens, maximal bis zur vereinbarten Deckungssumme.
Nicht mehr der Technikfreak im Keller: Rache, Ideologie, jugendlicher Leichtsinn und organisierte Kriminalität – die Tools sind frei verfügbar, die Zahl der Täter steigt.
Über 100.000 € im Schnitt bei KMU – plus die oft überraschenden Schadenersatzforderungen geschädigter Dritter.
Unzureichende Datensicherung macht Sie zum Mitschuldigen – IT-Sicherheitsgesetz, DSGVO und § 202a ff. StGB geben den Rahmen vor.
Nur wer beides absichert, ist wirklich geschützt: eigene Kosten nach dem Angriff und Vermögensschäden, die Dritten durch Ihren Beitrag entstehen.
Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte haften bei Entscheidungsfehlern persönlich und unbeschränkt – auch bei versäumter IT-Sicherheit. Die D&O sichert das Privatvermögen.
Mehr erfahrenSchützt vor Vermögensschäden durch unredliche Handlungen eigener Mitarbeiter – und deckt in vielen Tarifen auch Hackerangriffe und Fake-President-Betrug.
Mehr erfahrenHardware und Daten bei Überspannung, Wasser, Bedienfehler oder Diebstahl – die Sachversicherung für Ihre IT, die Cyber ergänzt.
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Wir prüfen Ihr Risiko, vergleichen die sehr unterschiedlichen Cyber-Tarife des Marktes und stellen den Schutz zusammen, der zu Datenbestand und IT-Abhängigkeit Ihres Unternehmens passt.
Diese Sparteninformation dient ausschließlich der allgemeinen Information über eine Versicherung sowie mögliche Leistungs- und Schadenfälle. Sie ist eine unverbindliche Orientierungshilfe und ersetzt keine individuelle Beratung. Maßgeblich sind allein die Bedingungen des jeweiligen Tarifs sowie die jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität wird nicht übernommen. Stand: 01/2026
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